Pflegezusatz Versicherung

Seit dem Jahre 1995 gibt es in Deutschland eine Pflege-Pflichtversicherung. Sie gilt für alle, egal ob gesetzlich oder privat versichert. Leistungen werden bei Pflegebedürftigkeit gezahlt. Dabei wird der Grad der Pflegebedürftigkeit durch den medizinischen Dienst festgestellt. Die Einstufung erfolgt in 3 Stufen, je nach Schwere der Pflegebedürftigkeit.
Die Leistungen dieser Pflegeversicherung sehen einheitliche Geldleistungen in der jeweiligen Stufe vor. Unterschieden wird dabei ob es sich um professionelle häusliche Pflege, selbst beschaffte Pflege oder stationäre Pflege handelt. Die Höchstsatz der Stufe 3 bei stationärer Pflege beträgt hierbei 1432 € im Monat, bei Härtefällen 1688 €.
Diese Beträge reichen schon lange nicht mehr aus um die Kosten im Pflegeheim zu finanzieren. Die Folge ist, dass das Vermögen schnell aufgebracht ist und die Kinder noch Beträge zuzahlen müssen. Hier gilt es rechtzeitig vorzusorgen durch den Abschluss einer privaten Pflegezusatzversicherung.
Mit einer solchen Pflegezusatzversicherung können die nicht gedeckten Kosten abgedeckt werden. Die Höhe der versicherten Pflegetagegelder kann der Versicherte selbst bestimmen. Je früher diese Versicherung abgeschlossen wird, umso günstiger ist der Beitrag. Keiner hat die Garantie, dass er selbst nicht früher oder später zu einem Pflegefall wird.

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