Berufsunfähigkeit

Deshalb sollten Sie darauf nicht verzichten
Die Berufsunfähigkeits-Versicherung ist ein Muss: Wer im Alter von 38 Jahren nicht mehr arbeiten kann, läuft Gefahr, fast 30 Jahre auf ein Einkommen verzichten zu müssen. Hier erläutern wir, worauf Sie beim Abschluss achten müssen. Berufsunfähigkeit gehört zu den häufig unterschätzten Risiken des Lebens. Zwar gewährt die gesetzliche Rentenversicherung Arbeitnehmern in diesem Fall eine finanzielle Stütze, die so genannte Erwerbsminderungsrente. Aber ob und wieviel gezahlt wird, ist von komplizierten Bedingungen abhängig - der Lebensstandard ist damit sicher nicht haltbar, mitunter noch nicht mal der Lebensunterhalt. Wir erklären, wie Sie das Berufsunfähigkeitsrisiko privat versichern können und worauf Sie unbedingt achten sollten.

Warum ist die BU-Versicherung so wichtig?

Eine Berufsunfähigkeits-Versicherung ist absolut empfehlenswert. Denn Berufsunfähigkeit, im Versicherungs-Branchenjargon "BU" genannt, gehört besonders für junge Menschen, vor allem wenn sie bereits eine Familie haben, zu den größten finanziellen Risiken. Die Einkommensausfälle einer frühen Berufsunfähigkeit können enorm sein. Wer zum Beispiel ab 38 Jahre nicht mehr arbeiten kann, verliert, je nach Renteneintrittsalter, fast 30 Jahre lang sein lebensstandardsicherndes Einkommen. Zudem fällt damit auch die Zahlung in die Rentenkasse aus, was wiederum die Altersbezüge schmälert, in der Tendenz zur Mindestsicherung auf Sozialhilfeniveau ("Hartz IV") führt.

Was leistet die Versicherung?

Das Prinzip der BU-Police ist einfach: Man zahlt regelmäßig einen Jahresbeitrag. Wird man arbeitsunfähig, zahlt die Versicherung bis zum Beginn des Rentenalters oder dem Ende der vereinbarten Laufzeit eine BU-Rente.

Eine BU-Versicherung ist für Arbeitnehmer sogar der Unfallversicherung vorzuziehen, denn die BU-Police zahlt sowohl bei Unfall als auch bei einer permanenten Erkrankung. Und für den Verlust der Arbeitsfähigkeit sind zu 90 Prozent Krankheiten verantwortlich.